So war es beim Faschingsmarkt am 26. Februar 2006

 

 

Fußballer Talentschmiede in Aktion

 

Närrisches Treiben beherrschte am Faschingssonntag den Haunersdorfer Eispalast, der das Zentrum des 29. Faschingsmarktes bildete. Unter dem Motto „WM-Eröffnungsgala“, lockte die fünfte Jahreszeit wieder einmal viele Faschingsbegeisterte an. 

Pünktlich um 13.44 Uhr fiel mit dem Einzug der Faschingsmacher schließlich im dicht gefüllten Haunersdorfer Eispalast der Startschuss. Hauptorganisator Franz Ettengruber konnte im Namen aller Beteiligten zahlreiche Besucher aus nah und fern begrüßen, darunter viele Prominente.

Die „Cowgirls“ und die „Dancegirls“ eröffneten mit einem flotten Tanz das Nachmittagsprogramm. Eberhard Stanjek, alias Andreas Köppel, berichtete live vom Eröffnungsspiel aus der Allianzarena von Haunersdorf. Die Berichterstattung überschnitt sich leider mit einer Kochvorführung von Alfons Schuhbeck und einem Bericht einer Leichtathletikveranstaltung  und so kam es zu amüsanten Fußballszenen.
„Sag die Wahrheit“ Bugamoasta, hieß es dann auf dem Podium. Drei Fußballgrößen wollten dabei herausfinden, wer da nächste Bürgermeister in Haunersdorf wird und befragten den Zellna Rich, den Schrögmoa Alois und den Rapsöl Hans. Letztendlich siegte jedoch der bisherige Bürgermeister Alois Schrögmeier. Er drückte seine beiden Mitkandidaten einfach zur Seite, erklärte sich als der wahre Buagamoasta und rief in die Schar seiner Wähler: „Wenn i des na ois hoit’n muss, wos i de letztn Joar scho ois versprocha hob, dann miassts me sowieso wieda wähl'n“.
Andy als Gurkenfliegerpilot steuerte anschließend zum großen Gelächter bei den Besuchern seinen Gurkenflieger mit sechs lieblich dreinschauenden Stewardessen auf dem Acker  bei St. Antoni.   
Schmiedemeister Erich und sein Gehilfe Uli der Schreckliche nahmen sich der Probleme des Fußballbundestrainers Klinsmann an und wollten mit ihrer Talentschmiede Deutschland beim Gewinn der Fußballweltmeisterschaft unterstützen.
Die Schmiedewerkstatt auf dem Podium war mit allen notwendigen Hilfsmitteln ausgestattet um richtige Talente zu schmieden. Der erste Kandidat wurde gleich zum Abspecken geschickt und verlor auf kürzeste Zeit einige Pfunde seines Wohlstandspeckes. Der zweite wurde zu alt befunden und aus ihm machte die Talentschmiede gleich zwei junge Nachwuchsspieler. Einen ehemaligen Pilstiger verwandelte die Talentschmiede in eine hübsche Fußballspielerin.
Zum Schluss mussten dann zwei Mann aus Simbach, Bürgermeister Alois Schrögmeier und Marktrat Max Hobmeier, auf die Schmiedebank und mit viel Krach, Rauch und Getöse kam zum Freude des Publikums ein junger Spieler aus Haunersdorf aus dem Schmiedefeuer und mit diesen Spielern kann nun der Bundestrainer beruhigt bei der Weltmeisterschaft antreten.
Viel zu lachen gab es bei der Aufführung von drei Schweinderln. „Unsre Mama is a Sau, und mia san lauta Facken, Facken“, mit diesen Worten unterhielt sich ein junge Ferkelfamilie auf sehr emotionale Art und Weise auf ihrer so heiß geliebten Sauwiese.
Begeistert waren die kleinen Faschingsmarktbesucher von DJ Ötzi  und seinem singende Känguru, die mit ihrem Auftritt den gelungenen Faschingsnachmittag abrundeten.
Zum Abschluss des tollen Faschingsprogramms erschienen alle Akteure des Nachmittages auf der Showbühne und heizten die Stimmung mit ihrem Song, „Fußball ist unser Leben“ weiter an.
Verschiedene Tanzeinlagen der Haunersdorfer Nachwuchstalente „Glamour Girls, der Ruhstorfer „Diabolos“ und der „Space Cowgirls“  ernteten viel Beifall dafür mit ihren einfallsreichen Choreografien.
Den letzten Höhepunkt des Haunersdorfer Faschingsmarktes bildete der gelungene Auftritt der Simbacher Prinzengarde mit dem Prinzenpaar Heike und Markus. Der ganze Eispalast tobte, als die 12 Girls  ihre Beine herumwirbelten und das Prinzenpaar sich im Walzertakt auf der Bühne wiegte.

Nach dem vielfältigen Nachmittagsprogramm verbrachten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher noch einen geselligen Abend im Haunersdorfer Eispalast bei einer bayerischen Brotzeit aus der Feuerwehrküche. Alle Jungen und Junggebliebenen ließen den Abend im angrenzenden Disco-Zelt oder im Hexenkessel ausklingen.

 

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