So war es beim Faschingsmarkt am 02. März 2003

 

„Eispalast" brechend voll mit lauter Narren
 

Von wegen schlechtes Wetter: Der beheizte „Eispalast" war am Faschingssonntag 2003 brechend voll, Faschingsmarkt und närrisches Programm lockten die Feierwütigen in Scharen an.

Und sie wurden nicht enttäuscht. Das offizielle Programm begann zwar erst um 13.59 Uhr, doch schon zuvor wurden die Gäste von den Mitgliedern der Feuerwehr und in der „Budenstadt" mit kulinarischen Schmankerln verwöhnt. Die Festabzeichen wurden verkauft, und die Milka Kuh verteilte Süßigkeiten an die Kinder. Die Landfrauen verkauften Schmalzgebäck, es wurden Kaffee und Kuchen, Hot Dogs und Fischsemmeln zum Verkauf angeboten. Für die Kleinen wurde ein Kasperltheater aufgeführt, eine Hüpfburg lud zum Austoben ein und der „Haunersdorfer Lokalexpress" wurde von den Jüngeren eifrig genutzt. Stöpsel-Schießen und Würfelspiele wurden angeboten, und am Losstand des Obst- und Gartenbauvereins konnte man sein Glück versuchen. Büchsenwerfen und Spickern sorgten ebenfalls für Kurzweil.

Im Disco-Zelt wurde bis spät in die Nacht für Stimmung und Gaudi gesorgt. Nach den Aufführungen im Eispalast sorgten „De lustigen Hoderlumpen" für den musikalischen Faschingsausklang.

Die Aufführungen waren zweifellos der Höhepunkt. Unter dem Motto „Haunersdorf sucht den Superstar" wurde im Laufe des Nachmittags der beste Sänger ermittelt. Vor dem Hauptprogramm sorgten die "Sweet Angels" und die "Haunersdorfer Beach Bombers" mit dem Lied "Hula Hoopa" bereits für brodelnde Stimmung in der Halle. Josef Stöger führte anschließend gekonnt durch das Programm, er hatte sich die blonde „Michelle Hunziker" (Andreas Sobek) als Verstärkung geholt. Die Jury bestand aus Dieter Bohlen (Andreas Landauer), Bundeskanzler Helmut Schröder (2. Bürgermeister Richard Aigner) und Franz Beckenbauer (Franz Ettengruber).

Der erste Kandidat, der Schneider Schoß (Georg Landauer), begeisterte mit „Schifoahrn" von Wolfgang Ambros. Die Jury war nicht sonderlich begeistert. „Dein Auftritt ist enorm reformbedürftig", so Gerhard Schröder,

Als zweite Kandidatin trat „Gaggelilli" (Jürgen Landauer) auf die Bühne. Mit „Wenn i mit dir tanz" gab sie einen Song von Nicki zum Besten. Roger Whittaker alias Bergacker Sepp war der dritte Kandidat. „Albany" begeisterte zwar die Zuschauer, weniger jedoch die Promi-Jury. Dieter Bohlen: „Bei Deiner Stimme bekomme ich nicht nur Gänsehaut, sondern Elefantenpickel." „Heidi vom Drosselberg" (Rudi Reichl) war schließlich die dritte Kandiatin, die mit dem Lied „Heidi" so manches Zuhörerherz höher schlagen ließ. Schließlich kam noch Daniel Küblböck (Gerhard Ettengruber) auf die Bühne -kaum ausgeschieden, schon in Haunersdorf! Das Nena-Lied „99 Luftballons" erhielt den heftigsten Applaus der Zuhörer. Bevor es in die zweite Superstar-Runde ging, präsentierten Faschingspräsident Erich Appinger sen. und Klara Lockinger Sketche. Im zweiten Durchgang schließlich stieg die Stimmung von Beitrag zu Beitrag, laute „Zugabe"-Rufe verwandelten die ESC-Halle in einen Hexenkessel. Am Ende kam es zum Stechen zwischen „Gaggelilli" und Daniel - das der Publikumsliebling aus Eggenfelden eindeutig für sich entschied.  

 

 Bilder vom Faschingsmarkt 2003

 


 

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